Schwedischer Mandelkuchen

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Manchmal glaube ich, ich kenne Herrn B. schon mein ganzes Leben lang. Dem ist aber nicht so. Das merke ich immer wieder dann, wenn wir uns an die gemeinsame Urlaubsplanung setzen.

Mit meiner Familie waren wir die typischen Süd-Verreiser. Als absoluter Fischkopp, geboren und aufgewachsen im nördlichsten Schleswig-Holstein war Urlaub in Dänemark verpöhnt. Man ist dort mal zum Einkaufen hingefahren aber bestimmt nicht zum Urlaub machen. Anders Herr B. als zugezogener Norddeutscher (auch, wenn er das nicht gern hört). Nicht nur Dänemark, Skandinavien insgesamt steht hier hoch im Kurs und mittlerweile hat sich das ganze auch auf mich übertragen (quasi wie bei Hund und Herrchen, die sich im Laufe der Jahre immer ähnlicher werden). Ich weiß nicht, wie oft wir mittlerweile gemeinsam im Norden Urlaub gemacht haben aber vor allem Schweden hat sich dabei still und heimlich in mein Herz geschlichen.

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Kein Wunder, dass ich den schwedischen Mandelkuchen direkt nachbacken musste, nachdem ich ihn hier bei Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe gefunden hatte. Wenn man nicht wie ich das Rezept wieder nur halb liest und hinterher merkt, dass man nicht nur ein Ei zuviel im Teig hat sondern auch die gewählte Springform so viel zu groß ist, dass man froh ist, dass der Teig überhaupt den gesamten Boden bedeckt, dann funktioniert dieser fabelhaft leckere, und superschnell zusammengerührte Kuchen wie folgt.

Ihr braucht in meiner, minimal abgewandelten Version:

– 115g Butter
– die Schale einer Biozitrone
– 200g Zucker
– 2 (!!!!) Eier
– 1 Prise Salz
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 120g Mehl
– 1,5 TL Natron
– gehobene Mandeln und 2 EL Zucker zum Dekorieren

Backofen auf 175 Grad Ober- Unterhitze vorheizen, eine Springform gefettet (ich würde wirklich maximal 20 cm nehmen, ich denke 18 sind perfekt) und den Schneebesen geschwungen (ihr braucht nämlich nichtmal einen Mixer).
Butter schmelzen und der Zitrone mit einer feinen Reibe an die Wäsche gegangen. Anschließend den Zucker, die Zitronenschale und die Eier miteinander verrühren. Dann die Butter dazu und zum Schluss das Mehl mit dem Natron druntergeben.
Den Teig in die Form geben und mit Mandeln und Zucker bestreuen. Wenn Ihr Euch an das Rezept haltet müsste der Kuchen nach ca 25 Minuten fertig sein. Gebt ihr ein Ei zuviel dazu dauerts fast doppelt so lang, also nicht empfehlenswert.

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Lecker war der Kuchen mit drei Eiern und ungefähr so hoch wie Briefmarke scheinbar trotzdem, die Kollegen hatten ihn schneller vernichtet als ich Blaubeerkuchen sagen kann.

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