Gedeckter Apfelkuchen

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Und da ist er schonwieder vorbei, der Urlaub. Ich glaube wir haben die niederschlagreichste Woche überhaupt erwischt. Um 5 Momente der letzten Woche ohne Regen zusammenzubekommen muss ich wirklich nachdenken….. und schaffe es trotzdem nicht.

Vielleicht hat mich Herr B. auch deshalb untypischerweise schon am Mittwoch gefragt, was ich denn am Wochenende für einen Kuchen backe. Ohjeh, Druck. Keine Schokolade und kein Cheesecake. 90% meines Repertoires scheiden aus. Also weiter gegrübelt. Erdbeeren gab es letzte Woche, die waren auch noch nicht wirklich aromatisch, Blaubeeren gab es in Cookies, also auch raus. Der Denkerblick schweift aus dem Fenster, guckt ins Grau, denkt an Herbst und an den gedeckten Apfelkuchen aus der letzten LeckerBakery Ausgabe, der immer noch nicht nachgebacken wurde. Also, die Gelegenheit.

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Das Rezept findet ihr zum Beispiel hier bei Christinas Catchy Cakes.
In der LeckerBakery wird empfohlen für den Boden 2/3 des Mürbeteigs zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie auszurollen, dann die obere abzunehmen und die Teig“platte“ mit Hilfe der anderen Lage Folien in die Form zu geben. Funktioniert mit 4 Händen auch relativ gut. Wir haben die Springform kopfüber auf die Teigplatte gestellt, und das Gebilde dann umgedreht. Den Rand muss man ein wenig flicken, ansonsten funktioniert es super.
Ähnliches Spiel gilt beim Deckel. Mit vier Händen funktioniert es super, den glatt aufzulegen. Ich habe den Rand des Boden bis an den Rand der Springform hochgezogen und als der Deckel dann drauf war, alles was oben überstand abgeschnitten. Dann sieht der Kuchen ein bisschen hübscher aus, als wenn am Ende der Rand eher einem Vulkankrater gleicht.
Ansonsten habe ich das Rezept fast identisch gebacken. Lediglich den Zuckeranteil am Apfelgemisch habe ich etwas verringert (ich hab nur 80gr statt der vorgesehenen 125gr verwendet), weil meine Äpfel nicht sonderlich sauer waren. Beim nächsten Mal würde ich auch den Zuckerguss der am Ende oben drauf kommt etwas flüssiger anrühren um ihn dann dünner auf den Kuchen zu geben, da die ganze Geschichte sonst wirklich süß wird.

Unter dem Aspekt, dass ich sonst eigentlich nie zufrieden bin mit den Dingen die ich so backe und Herr B. schon immer kleine cholerische Anfälle bekommt wenn ich wieder fluchend vorm Ofen stehe, bin ich diesmal wirklich begeistert. Sowohl optisch als auch geschmacklich hat mich der Kuchen komplett überzeugt. Und wenn ich so rausgucken, freue ich mich auf ein Stück heute Nachmittag mit heißem Kakao.

Wie ich die Tage so oft im Netz gelesen habe: „Der kleine Mai will aus dem November abgeholt werden.“

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