Hochgestapelt – Heidelbeer-Millefeuille

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Puh, so langsam fangen die potentiellen Beiträge an sich in meinem Kopf und die Bilder sich auf meinem Rechner zu stauen…
Letztes Wochenende war schon wieder keine Zeit zu backen, Herr B. hat mich nämlich entführt. Bis Freitag morgen um halb fünf wusste ich nicht, wo wir das Wochenende verbringen würden. Als sich dann rausstellte, dass es Stockholm wird habe ich mich aber auch nicht nennenswert gewehrt. Vom Gyllene Tider Konzert bis zum EM-Finale der Frauen, vom königlichen Palast bis zur Gamla Stan, wir haben eigentlich echt alles mitgenommen.

Einschließlich der größten Zimtschnecke, die ich in meinem ganzen Leben jemals gesehen (und gegessen) habe. Das Ding war wirklich größer als meine ganze Hand. Aber ich komme vom Thema ab. Von Zimtschnecken waren wir danach nämlich erstmal geheilt, auch wenn sie einfach großartig geschmeckt haben und, laut Herrn B., dringend nachgebacken werden müssen, vor allem in der Größe. Ahoi Käpt’n, wird gemacht. Aber nicht heute.

Heute wurde Herrn B. ein anderer Wunsch erfüllt, ich kenne nämlich niemanden, der so süchtig nach Blaubeeren ist, wie eben dieser meiner. In der aktuellen LECKER Bakery ist ein Rezept für Millefeuille mit Brombeeren und das wurde kurzerhand adaptiert. Beim ersten Rezeptlesen hab ich mich mit meinen nicht mehr vorhandenen Französischkenntnissen ernsthaft gefragt, ob der Titel übersetzt einfach „Millionen von Kalorien, die alle auf meine Hüfte wollen“ heißt. Blätterteig, Mascarpone und Sahne. Uff. Wo ist die Schokolade? Welche hochkalorischen Dinge fallen uns noch ein?

Ich hab also nicht nur die Brombeeren gegen Heidelbeeren getauscht, sondern auch die Mascarpone gegen Magerquark. Raus kamen kleine, feine, aber leicht vom Zusammenbruch bedrohte Türmchen, die nur in Schichttaktik essbar waren. Hatte man eine Möglichkeit gefunden, waren sie aber ruck zuck verputzt.

Für 4 Millefeuille, angelehnt an die LECKER Bakery, braucht ihr:

– 1/2 Rolle Blätterteig (ca 130 gr)
– 30 gr Zucker plus ein bißchen Zucker
– 125 gr Blaubeeren
– 3 EL Heildebeermarmelade
– 1 Prise Vanillepulver
– 125 gr Magerquark
– 1 EL Zitronensaft
– 125 gr Schlagsahne
– 1 Päckchen Sahnesteif

Als erstes den Blätterteig auf Backpapier, und dann auf ein Backblech legen. Mit ca 1 TL Zucker bestreuen, nochmal Backpapier obendrauf und dann mit irgendwas beschweren, damit sich der Teig nicht aufbläht. Ich hab eine Auflaufform genommen. Das ganze im vorgeheizten Ofen ca 30 Minuten bei 180° backen.

In der Zwischenzeit die Beeren verlesen und waschen. Die Heidelbeermarmelade in einem kleinen Topf erhitzen, die Beeren dazu geben und abkühlen lassen.

Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. Den Quark mit dem Vanillepulver, Zucker und Zitronensaft mischen, glatt rühren und zur Sahne geben. Bis zur weiteren Verwendung kalt stellen.

Wenn der Blätterteig leicht braun wird an den Seiten aus dem Ofen nehmen und sofort in 12 kleine Quadrate schneiden. Auskühlen lassen (wir hatten hunger, deshalb hab ich sie einfach für 5 Minuten in den Kühlschrank gegeben).

Nun kommt die Stapelei. Ein Blätterteigquadrat nehmen, ca 1 TL Quark-Sahne-Creme und 1 TL Blaubeeren darauf geben. Dann ein zweites Quadrat drauf, elciht festdrücken und auch hier wieder je 1 TL Quark und Beeren drauf. Mit dem dritten Blätterteigquadrat abschließen.

Kurz vorm Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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