Geburtstagssause

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Das mit dem Geburtstagsmonat August hatten wir ja schon, letzte Wochenende war ich dann dran. Und, so ganz untypisch für mich *Ironie* hab ich mir überlegt ein paar liebe Menschen zum Kaffee inezuladen. Ganz uneigennützig versteht sich, wollte die Schoko-Salzkaramell-Torte aus dem Hummingbird nicht eh schon seit gefühlten 8 Jahrzehnten nachgebacken werden.

Die Vorbereitung darauf hat mich allerdings schon ein wenig unter Druck gesetzt muss ich sagen. Welche Kuchen? Wieviele? Schon getestete Rezepte oder neue? Und kaum hatte ich mich entschieden hab ich festgestellt, dass die Kuchen farblich alle nicht zusammen passen. Also, nach schlaflosen Nächten, Wut und Tränen dann kurzerhand für das „Farbkonzept kunterbunt“ entschieden, welches nach kritischer Aussage eines Gastes am Kuchenbuffet auch „voll und ganz umgesetzt wurde“.

Das Rezept für das Highlight, die besagte Schoko-Salzkaramell oder auch „Schau mich an und bekomme Diabetes“-Torte gibts weiter unten.

Mohn-Marzipan-Torte mit Baiser

Anfangen möchte ich gern mit dem Rezept für die Mohn-Marzipan Torte aus der Lecker Bakery 1/2013.

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Ihr braucht für eine 26cm-Spingform (leicht abgewandelt):

Teig:
150g kalte Butter
250g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
130g Zucker
1 Ei

200gr Marzipan

Mohnfüllung:
250 gr Marzipanrohmasse
250g Mohn
1/2l Milch +100ml
100g Butter
90 Zucker
35g Grieß
45g Speisestärke
100ml Milch
1 Ei

Baiser:
3 frische Eiweiß
200 gr Puderzucker

1. Marzipan in den Kühlschrank legen. Aus den Zutaten für den Teig (bis auf das Marzipan) einen Mürbeteig kneten. Wichtig dabei, die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig nicht so schön mürbe. Die Butter dann zügig mit den Fngerspitzen unter den Rest reiben und dann kurz durchkneten. Ab in den Kühlschrank damit. Nach ner halben Stunde rausholen, nochmal kurz durchkneten und ausrollen und dann ab dafür in die gefettete Springform. Boden und auch Rand mit Teig ausformen. Marzipan nun in dünne Scheiben schneiden und auf dem Teigboden verteilen und dann nochmal ab in den Kühlschrank.

2. Für die Füllung Mohnmasse, Mohn, 1/2l Milch, Butter, Zucker und Grieß in einem Top zum Kochen bringen. Die restlichen 100ml Milch mit der Speisestärke anrühren, zur Mohnmilch geben und unter Rühren (Schneebesen) ca. 3-5 Minuten kochen, bis die Masse leicht sämig wird. Dann vom Herd nehmen und das Ei unterschlagen. Nun das Ganze auf den Teig in die Form geben und im vorgeheizten Ofen bei 200° Ober- Unterhitze ca. 1 Stunde backen. Wundert Euch nicht, wenn die Füllung noch sehr flüssig ist, wenn ihr sie in die Form gebt, die zieht noch an.

3. Für den Baiser Eiweiß ud Puderzucker steifschlagen, bis die Masse fest und gklänzend ist. Nicht verzweifeln, das kann schonmal gut 10-15 Minuten dauern. Dann auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und mit dem Küchengasbrenner abbrennen.

Herr B. sagt, der Kuchen schmeckt noch besser, wenn er einen Tag durchgezogen ist. Wenn ihr das auch wollt, lasst den Baiser vorerst weg und gebt den erst kurz vorm Servieren auf den Kuchen.

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Beerentarte mit Vanilleschmand

Das Ding hat mich morgens, kurz bevor die Gäste kamen den letzten Nerv gekostet. Laut Rezept besteht die Schmandcreme aus, wen wunderts, Schmand. Aber der war bei mir einfach viel zu flüssig. Ich hab mir natürlich gedacht wird schon stimmen was im Rezept steht und den Schmand frohne Mutes auf den Tortenboden gegeben, um ihn dann mit einer Soßenkelle mühevoll wieder runterzufischen. Also gabs ein paar kleine Abwandlungen am Rezept da ich sagen muss, geschmacklich wirklich top, von den Mengenangaben und in der Creme funktioniert das Originalrezept aus der Lecker Bakery 3/2013 nicht so wirklich- Hier also meine Variante:

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Für eine 26cm Tarteform mit Hebeboden braucht ihr:

Teig:
125gr kalte Butter
250 gr Mehl
1 Bio-Zitrone
25 gr Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
Salz
1 Ei

Für die Beerensoße:
ca 250gr gemischte Beeren (bei mir waren es Brom-, Him- und Heidelbeeren)
75 ml Kirschnektar
50gr Zucker
1 Päckchen Vanillesoßenpulver

Für die Creme:
400gr Schmand
125 gr Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
1/2 TL Vanillepulver

1. Die Zitrone heiß abspülen und die Schale abreiben. Für den Mürbeteig die Zutaten und die Zitronenschale verkneten, in Frischhaltefolie packen und ab in den Kühlschrank für ca 30 Minuten. Die Tarteform fetten und mit Mehl ausstäuben und dann den Teig ausrollen und in die Form geben. Er muss dabei pben ca 1 cm über den Rand der Form schauen, da er sich beim Backen zusammenzieht. Dann den Teig merhmals mit einer Gabel einstechen und im vorgeheziten Ofen bei 200° Ober- Unterhitze ca 30 Minuten backen.

2. Für die Beerensoße die Beeren verlesen und evtl. waschen. Die Hälfte der Zitrone auspressen udnd dann den Kirschnektar mit Zucker und Zitronensaft aufkochen. Soßenpulver mit 75 ml Wasser glatt rühren und in die Soße geben, dann unter Rühren mind. 1 Minute kochen, bis das Ganze beginnt einzudicken. Beeren unterheben und abkühlen lassen.

3. Für die Schmadcreme den Schmad mit Zucker und Vanillepulver verrühren. Die Sahne mit Sahnesteif sehr steif schlagen und dann Löffel für Löffel den Schamd unter die Sahne heben, bis eine feste aber streichfähige Konsistenz erreicht ist.

Dann die Creme auf den erkalteten Tortenboden geben, Beeren obendrauf und Fertig!

Blueberry-Banana-Muffins

Ich finde Muffins auf Partys total praktisch, weil man nicht zwangsläufig einen Teller braucht. Cynthia Barcomi ist meine persönlich Muffinqueen und da war klar, wo das Rezept herkommen muss. Mich ud auch die Gäste haben die Muffins wirklich überzeugt weil sie zum Einen sehr fluffig waren und zum anderen nicht so süß.
Einfach toll!

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Für 12 Muffins braucht ihr:

125g weiche Butter
125g Zucker
2 Eier
125ml Buttermilch
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

1-2 reife Bananen (sollten 150ml Mus ergeben)

320g Mehl
1/2 TL Natron
2 1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1/4 TL Zimt

200g Heidelbeeren/Blaubeeren, frisch oder aufgetaut und abgetropft

1. Ofen auf 190° Umluft vorheizen. Butter mit Zucker cremig rühren und dann die Eier hinzufügen und so lange rühren bis alles gut vermegt ist. Dann die Buttermilch dazu und die Zitronenschale.

2. Die Banane mit einer Gabel schön matschen, so lange, bis keine Stücke mehr da sind und zu den flüsseigen Zutaten geben.

3. Die trockenen Zutaten miteinander vermengen und zu den feuchten geben. Das unbedingt mit einem Teigspatel oder Holzlöffel und auf einen Fall mit dem Mixer machen, dann verlieren die Muffins ihre Fluffigkeit. Die Blaubeeren dazu und nur so lange rühren wie unbedingt nötig. Es macht gar nichts, wenn noch kleine Mehlnester im Teig sind.

4. Teig jetzt ab in die gefetteten Muffinformen und für 15 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen…

So, nun aber zum Highlight: Schoko-Salzkaramell-Torte

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Seit ich mir das Backbuch der HUmmingbird-Bakery gekauft habe lacht mit die Schoko-Salzkaramell-Torte an. Für Herrn B. und mich am Wochenende aber eindeutig zu viel und viel zu mächtig. Mein Geburstag war also die ideale Gelegenheit. Laut Rezept reicht der Kuchen für 8-12 Stücke. So ein quatsch. 20 werden das mindestens, weil man einfach nur so kleine Stücke schafft.

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Ihr braucht also für einen Kuchen mit drei Böden a 20cm (leicht abgewandelt):

Teig:
300gr weiche Butter
300gr Zucker
140gr braunen Zucker
3 Eier
100gr Kakaopulver
160ml Buttermilch
1 Päckchen Vanillezucker
330gr Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz

Für den Salzkaramell:
200gr Zucker
2 EL hellen Zuckerrübensirup (z.B. Karamellsirup von Grafensteiner)
120 gr Sahne
1 Tl Fleur de Sel

Für das Frosting:
200gr Zucker
2 EL hellen Zuckerrübensirup (z.B. Karamellsirup von Grafensteiner)
360gr Sahne
450gr gehackte Zartbitterschokolade
450gr weiche Butter
Salzflocken zum Bestreuen

1. Für den Teig Butter und Zuckersorten schaumig rühren und dann die Eier einzeln dazu. Kakao, Buttermilch, Vanillezucker und 60ml Wasser in einer Schüssel glatt rühren. Mehl, Nackpulver, Natron und Salz zusammen in eine Schüssel sieben. Mehlmischung und Schokomischung abwechselnd und die Eimischung rühren. Den Teig dann in drei Portionen teilen und je etwa 50 Minuten in einer mit Backpapier ausgelegten Springform bei 180° Umluft im heißen Ofen backen.

Im Rezept sind 25 Minuten Backzeit angegeben, das hat bei mir absolut nicht gereicht. Also unbedingt zwischendurch immer mal Stäbchenprobe machen.

2. Für den Salzkaramell Zucker, Sirup und 40ml Wasser in einem Top erhitzen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Mischung dickflüssig und intensiv karamellfarben ist. In einem zweiten Topf die Sahne mit dem Salz aufkochen. Dann die Sahne zum Karamell geben. Achtung, das schäumt ziemlich, wird dann aber wieder glatt. Das Ganze abkühlen lassen.

3. Für das Frosting wie in 2) erklärt, nur eben ohne Salz nochmal Karamell herstellen. Ist die Sahne mit dem Karamell gemischt die Schokolade darin schmezlen lassen. Das ganze in einer Schüssel dann etwa 15 Minuten mit dem Mixer rühren, bis sich der Schüsselboden kalt anfühlt. Die Butter nun dazu geben und alles schaumig schlagen, das Frosting kalt stellen.

Solltet ihr das Frosting über Nacht im Kühlschrank lagern und erst am nächsten Tag auf die Torte geben ist es verdammt hart. Dann einfach das Frosting nen Moment aufwärmen lassen und nochmal mit dem Mixer aufschlagen.

4. Nun gehts ans Schichten. Boden unten auf ne Tortenplatten, ca 2-3 EL Salzkaramell drauf und dann ca 3 El Frosting drauf verteilen. Nächster Boden und wieder Karamell und Frosting drauf und dann den letzten Boden drauf. Den am besten verkehrt rum auf die Torte legen, dann habt ihr nämlich einen geraden Abschluss und keine Wölbung oben dort, wo der Teig beim Backen hochgegangen ist. Nochmal Salzkaramell und Frosting drauf und dann die Torte auf am Rand mit Frosting verkleiden. Vorm Verzehr nochmal ab in dne Kühlschrank und dann ab ins Schokoladenparadies.

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Fest steht ich hatte einen traumhaften Geburtstag. Tolle Gäste, tolle Geschenke und durchweg positive Rückmeldungen. Und wann darf man schonmal so viel Backen? Jeder hat von mir noch ein kleines personalisiertes Gastgeschenk beim Gehen bekommen. Das Rezept für die Plätzchen gibts wann anders 😉 und die Etiketten sind einfach bei Photoshop erstellt, dann ausgedruckt und mit doppelseitigem Klebeband an den Tütchen befestigt.

Viel Spaß beim Nachbacken! 🙂

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