Brownie-Marble-Cheesecake

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Letzte Woche kam Herr B. von der Arbeit nach Hause und berichtete, dass dem erfüllten Wunsch von Hanseaten auf der Arbeit nun der Wunsch nach Cheesecake folgt. Gut, alles klar. Wurden also am Freitag jegliche Cheesecake-Rezepte im Haus backerine gewälzt (und glaubt mir, als Cheeseckae-Junkie hab ich wirklich viele davon) um dann die Entscheidung für den Brwonie-Marble-Cheesecake von Cynthia Barcomi zu treffen. Kann es etwas besseres geben als die Mischung aus Brownie und Cheesecake? NIEMALS!!!!

Um Euch diesen Kuchen zu beschreiben fehlt mir, zumindest bezüglich des Bodens das richtige Wort. Dazu muss man wissen, was den Klang mancher Wörter angeht bin ich ein kleiner Freak. Es gibt Wörter, wenn ich die höre dann rollt es mir die Nägel hoch. Strumpf gehört zum Beispiel dazu, viel zu viele Konsonanten und viel zu wenig Vokale. Brocken finde ich auch unschön, richtig schlimm ist aber Happen. Wenn mich jemand fragt“Gehen wir einen Happen essen?“ dann gehe ich schon aus Prinzip nicht mit. Ein weiteres Wort der Kategorie ist klitschig. Auch wenn es oft genutzt wird um eine Teigkonsistenz zu beschreiben, die im inneren noch leicht roh ist, abußen aber kross und dann diesen herrlich zartschmelzenden Charakter hat, ich find das Wort doof. Deshalb möchte ich es nicht offiziell nutzen, aber ungefähr so ist die Konsistenz dieses Brownie-Bodens zu beschreiben. Genau so wie Brownie sein muss. Richtig schokoladig und weit entfernt von trocken.

Die Schokosoße hab ich schon ein paar Stunden vorm eigentlichen Backprozess gemacht, da die richtig kalt sein muss um dabei festzuwerden. Die Füllung an sich besteht dann ganz normal aus Frischkäse, saurer Sahne, Zucker und Eiern und überzeugt durch genau den richten Grad an Süße zum doch recht süßen Boden.

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Also, bevor das hier jetzt ausufert: der Kuchen lohnt sich. Aber sowas von. Für eine 20cm Springform braucht ihr…

…für die Schokosoße:
– 75ml Wasser
– 25 gr Zucker
– 40ml Zuckerrübensirup
– 30gr ungesüßter Kakao
– 20 gr Schokolade

… für den Boden:
– 200 gr gehackte Zartbitterschokolade
– 75 gr Butter
– 150gr Zucker
– 2 Eier
– 100gr Mehl
– 1/4 TL Salz
– 1/4 TL Natron

… und für die Füllung:
– 650 gr Frischkäse (ich hab versehentlich nur 600 gekauft, klappt auch gut und waren bei mir genau 3 Packungen)
– 180 gr Zucker
– 200gr saure Sahne
– 2 Eier
– 1/4 TL Salz

1. Für die Schokosoße Wasser, Sirup und Kakao in einem Topf zum Kochen bringen. Anschließend die Schokolade unterrühren bis sie sich aufgelöst hat und dann das Ganze abkühlen lassen. Sobald es Raumtemperatur hat in einem luftdichten Gefäß in den Kühlschrank stellen und dort ganz kalt und fest werden lassen.

2. Für den Boden Schokolade, Butter und Zucker im Wasserbad schmelzen lassen. Abkühlen lassen. Nun den Ofen auf 175° vorheizen. Sobald die Schokomischung kalt ist die Eier, Mehl, Salz und Natron hinzugeben und gleichmäßig in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Ca. 30 Minuten lang backen. Dann die Form aus dem Ofen nehmen und abkühlen.

3. Für die Füllung den Frischkäse mit dem Zucker verrühren. Dann die saure Sahne und anschließend Eier und Salz hinzugeben. Jetzt die Springform mit dem vorgebackenen Boden für den Ofen vorbereiten. Dazu 3 Bahnen Alufolie sternförmig übereinander legen und an den Seiten der Form hochziehen. Das Ganze in eine Fettpfanne, Auflaufform, Bräter oder Ähnliches stellen.
Die Hälfte der Käsefüllung in die Form füllen. Darauf dann in Klecksen die Hälfte der Schokosoße verteilen. Dann die restliche Käsefüllung vorsichtig obenauf geben und die restliche Schokosoße wieder in Klecksen obendrauf geben. Mit einem Schaschlickspieß jetzt einfach lustige Muster in die Masse ziehen. Nun die Fettpfanne/Auflaufform/Bräter oder was auch immer ca. 2 cm hoch mit kochendem Wasser füllen. Den Kuchen so in den Ofen und für ca 65-70 Minuten backen. Er wird noch wackeln wenn er rauskommt, das ist aber normal. Sobald ihr den Kuchen rausholt die Alufolie entfernen und mit einem schmalen Messer einmal den Kuchen von der Form lösen um unschöne Risse zu vermeiden. Abkühlen lassen.

4. Ich backe Cheesecake immer einen Tag vorher weil ich finde, dass die Konsistenz erst nach einer Nacht im Kühlschrank perfekt ist. Mindestens sollte er nach dem Abkühlen aber 4-6 Stunden in den Kühlschrank. Guten Appetit 🙂

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6 Kommentare zu “Brownie-Marble-Cheesecake

  1. oh… ein Barcomi-Käsekuchen ist bei mir mal echt in die Hose gegangen. ABer der sieht so geil aus!!! Dann teste ich den mal. Hast du schon meinen neulich verbloggten gesehen?
    Liebe Grüße
    Toni von Backen macht froh

    • Ehrlich? Was ist denn passiert? Barcomi-Käsekuchen haben bisher immer funktioniert bei mir.

      Dein Cheesecake sieht auch fnatastisch aus. Kommt auf die Liste der nachzubackenden Dinge. Allerdings erst nach der Eule. Ist die Zucker! 🙂

  2. Hallo!
    Habe den Kuchen gestern für unser Restaurant gebacken und bin begeistert. Ich habe ihn mit Fotos auf unserer facebookseite (gasthofschellental) angepriesen. Vielen Dank für das Rezept! Den Almond Aprikosen Blechkuchen hab ich auch gemacht, ebenfalls sehr lecker. Kompliment für deine Seite, ich werde bestimmt noch mehr nachbacken.
    Liebe Grüße,
    Kirsten

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